
Was
wir wollen:
Der Runde Tisch verfolgt
das Ziel, das Zusammenleben der Religionsgemeinschaften im Stadtteil
Mülheim konstruktiv, respektvoll und friedlich zu gestalten.
„Die Vertreter der
Religionsgemeinschaften wissen sich mitverantwortlich für das
gesellschaftliche Zusammenleben im Stadtteil und sind sich der Bedeutung der
Religionen für das öffentliche Leben und für das integrative Zusammenleben
mit Migrantinnen und Migranten bewusst. Sie wollen sich und ihre
Religionsgemeinschaften gegenseitig in Offenheit wahrnehmen und besser
kennenlernen und einen respektvollen Umgang einüben.“
So heißt es im
Kooperationspapier, das die Grundlagen des Runden Tisches beschreibt. Damit
versteht sich der Runde Tisch als eine Arbeitsgemeinschaft mit
impulsgebendem Charakter.
Mitglieder:
·
Buddhisten:
o
Kölner Buddhismus Center e.V. -
www.kbconline.org
o
Soka Gakkai
Internationale-Deutschland e.V. -
www.sgi-d.org
·
Christen:
o
Evangelische Kirchengemeinde
Mülheim am Rhein -
www.kirche-koeln.de
o
Evangelisch-Freikirchliche
Gemeinde (Baptisten) -
www.baptisten-koeln.de
o
Freie evangelische Gemeinde -
www.koeln-muelheim.feg.de
o
Katholische Pfarrgemeinde St.
Clemens und Liebfrauen -
www.erzbistum-koeln.de
o
Katholische Kirchengemeinde St.
Antonius -
www.erzbistum-koeln.de
·
Muslime:
o
D.I.T.I.B. (Türkisch-Islamische
Union der Arbeit für Religion e.V.) -
www.ditib.de
o
Islamische Gemeinschaft Haçi
Bektaş Veli Kultur-Verein e.V. (Aleviten)
o
Islamische Gemeinschaft Jama´at un
Nur -
www.jamaatunnur.de
o
Yunus-Emre-Moschee
o
Schiitische Gemeinschaft
·
Sikh-Gemeinde Gurdwara
Siri Dashmesh Singh Sabha e.V.
(Mitgliederstand März 2007)
Wir gehen davon aus, dass sich die Religionsgemeinschaften zum Wohle der
Menschen einsetzen. Grundsätzlich möchten wir mit allen in Mülheim
vertretenen Religionsgemeinschaften ins Gespräch kommen. Weitere Mitglieder
sind herzlich willkommen.
Wie wir arbeiten:
In der Anfangszeit stand
besonders das gegenseitiges Kennenlernen der
Organisations-/Religionsvertreter im Mittelpunkt. Die letzten Jahre waren
dann durch mehrere öffentliche Veranstaltungen geprägt.
Auf unterschiedliche Art
und Weise kommen wir mit den Menschen im Stadtteil Köln Mülheim ins
Gespräch. Da ist zum einen das interreligiöse Fest, das der Runde
Tisch einmal im Jahr anbietet. Und zum anderen gibt es 2-3 mal im Jahr
Themenabende. Hier werden Themen wie „Fasten – nur eine religiöse
Tugend?“ oder „Die Kraft des Gebetes“ aus Sicht der einzelnen Gemeinschaften
dargestellt und im Gespräch mit den Anwesenden vertieft. Dabei kommen
Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu Wort.
Um diese Veranstaltungen
vorzubereiten, trifft sich der Runde Tisch etwa alle zwei Monate. Hierbei
wechselt der Treffpunkt jedes Mal und jede Religionsgemeinschaft kann
Gastgeber sein. Dies gilt genauso für die Themenabende und das
interreligiöse Fest.
Die Treffen werden vom
Sprecher des Runden Tisches moderiert (der auch die Aufgaben der Vertretung
nach außen wahrnimmt). Diese Aufgabe wird derzeit von Herrn Pfarrer Száva
von der Evangelischen Kirchengemeinde Mülheim am Rhein wahrgenommen. Die
Ergebnissicherung liegt in den Händen des Schriftführers, der die Protokolle
verfasst. Diese Aufgabe wird zurzeit von Herrn Michael Beckers umgesetzt
(Mitglied der Soka Gakkai Internationale-Deutschland e.V.).
Neu ist die Einführung
zweier Extra-Arbeitskreise: der eine widmet sich der detaillierten
Vorbereitung der Themenabende, der andere ist für die Öffentlichkeitsarbeit
zuständig.
Wie es begann:
Der Inter-Religiöse Runde
Tisch von Köln-Mülheim existiert seit Oktober 1998. Er entstand im Rahmen
des „Kooperationsprojektes Keupstraße“ und wurde vom Interkulturellen
Referat und dem Bezirksamt Mülheim ‚geboren‘. Gefördert wurde das Projekt
durch das Land NRW.
Ziel des
Keupstraßen-Projektes war es, das Zusammenleben der Mülheimer Bevölkerung zu
fördern. In Mülheim leben Bürgerinnen und Bürger unterschiedlicher
familiärer, religiöser und kultureller Prägung in Nachbarschaft. Um die
Integration zu erleichtern wurden auf kultureller, kulinarischer (Keupstraßen
Kochbuch) und auch auf religiöser Ebene Impulse gesetzt und Dialoge
eingeleitet.
Das Keupstraßen-Projekt war
auf ein Jahr begrenzt und wurde im Sommer 1999 offiziell beendet. Seitdem
setzt der Inter-Religiöse Runde Tisch von Köln-Mülheim das interreligiöse
Gespräch in freier Eigenregie fort. |